ULRIKE MEINHOF – »Die Frau meines Vaters«

Lesung und Gespräch mit Anja Röhl

In ihren Kindheits- und Jugenderinnerungen zeichnet Anja Röhl ein Porträt der autoritären und lebensfeindlichen Gesellschaft der 1950er und 60er Jahre in Deutschland. Als Kind geschiedener Eltern ist sie einsam und unsicher. Erst die moderne, antiautoritäre zweite Frau ihres Vaters, zu dem sie an den »Papi-Tagen« geht, bringt ihr Verständnis, Zuwendung und Zutrauen entgegen: Es ist Ulrike Meinhof.


»Ein Skandalbuch ist ›Die Frau meines Vaters‹ nicht. Anja Röhls Tonfall ist leise, ihr Stil klar, auf eine literarische stilisierte Weise fast kindlich. Sie beschränkt sich auf eine Darstellung der Ereignisse aus ihrer Sicht, verzichtet auf schrille Anklage oder Überhöhung – und zeigt, wie Meinhofs Opposition gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse in der jungen Bundesrepublik, die mit der RAF so brutal eskalierte, mit kleinen, feinfühligen Gesten begann.«


Sebastian Hammelehle, Spiegel Online


Anja Röhl, geboren 1955 in Hamburg, Tochter aus erster Ehe von Klaus Rainer Röhl. Arbeitet als freie Dozentin und Theaterrezensentin für die junge Welt und Ossietzky.
Ihr Buch »Die Frau meines Vaters. Erinnerungen an Ulrike« ist im Frühjahr 2013 in der Edition Nautilus erschienen.


ISBN  978-3-89401-771-2



Ort: Zinnschmelze-Umbaubude
Adresse: Maurienstr.19, 22305 Hamburg
Zeit: So, 20. Oktober 13, 19.30 Uhr - 21.30 Uhr
Eintritt: 8.00 € / VVK: 6.00 €
Reduziert: 6.00 €
Altersbegrenzung: ab 12 Jahren

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